Mit der FAR in Manching

Heute war der erste offizielle Einsatz des Copters. Wir haben die Arguna-Cargo Startkampagne der Forschungsgemeinschaft alternative Raumfahrt (FAR) fotografisch begleitet und dokumentiert, und erstmalig versucht  per Copter ein paar Luftaufnahmen bei zu steuern. Hauptthema war für uns – neben dem Support der Startkampagne – Flugerfahrung mit dem Copter sammeln, sowie Videokamera / Gimbal und Video-Downlink testen. Leider ist das auf vielfältige Weise nicht so ganz rund gelaufen wie gehofft. Neben vielen Kleinigkeiten war wohl das Piepen der Groundstation auf Grund von Überspannung am nervigsten. Dazu war der Lipo-Akku der Groundstation viel zu schnell leer. Viel ärgerlicher war allerdings das sich – anders bei den ganzen Testläufen zuvor –  die Kamera nach unterschiedlich (viel zu) kurzer Zeit von alleine ausgeschaltet hat, und wir mit der Stabilisierung der Videoaufnahmen – anders als beim ersten Testflug – überhaupt nicht zufrieden sind. Aber mal im Detail:

  1. Das Piepen der Groundstation kommt vom eingebauten Lipowarner. Laut Spezifikation verträgt der Empfänger  ImmersionRC  Spannungen von  5 bis 16 Volt, mag aber mit 4s nicht mehr zusammen arbeiten. Er  funktioniert zwar mit höheren Spannungen als 12 V, gibt aber eine Überspannungswarnung in Form eines nervenden Dauerpieptons aus.
  2. Der Monitor, der an der selben Spannungsquelle arbeiten soll, benötigt 9 bis 24 Volt. Das konnten wir auf die Schnelle vor der Abreise nicht mehr befriedigend lösen.

Hier mal einige Impressionen inclusive des beeindruckenden Starts der Arguna 5 Cargo:

Ausserdem sollte ich für den nächsten Einsatz dringend die Gimbal Steuerung nachrüsten. Das erweitert den Spielraum ungemein. Ein  paar Dinge wurden uns an diesem Wochenende wieder einmal ins Bewusstsein gerufen:

  • Es ist immer zu wenig Vorbereitungszeit.
  • Das Abarbeiten und Abhaken einer Checkliste ist absolut sinnvoll, auch wenn man alles routiniert im Kopf hat: Man vergisst, oder übersieht immer etwas.
  • Murphys Law gilt immer: Was schief gehen kann, geht schief 😀

Weitere Fotos Videos gibts auf der Webseite der Forschungsgemeinschaft FAR.

 

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